Wie du einen Contentplan erstellst

Das Content Problem

Heute hat mich eine ganz liebe Kundin angeschrieben und mir erzählt, dass sie zwar weiß, was sie alles machen muss, um sichtbar in den sozialen Medien zu werden. Dass ihr aber total die Zeit fehlt und sie deswegen den Blog total schleifen lässt.

Und ich kenne das nur zu gut. Ich habe auch die Familie, den Halbtagsjob, den Haushalt, das Hobby. Ich habe teilweise so viele Bälle in der Luft, dass ich mich abends, wenn ich müde ins Bett falle, frage, wie ich das alles so mehr oder weniger hinbekommen habe.

Meine Rettung, was den Blog hier angeht, ist definitiv mein Content Plan aka Redaktionsplan.

Vorab, um einen Blog wirklich regelmäßig zu bespielen, muss ich mir einen festen Termin in den Kalender setzen und dann an diesem Termin nichts anders machen, als wirklich zu schreiben. Denn auch der beste Redaktionsplan für deinen Blog bringt dir nichts, wenn du keine Zeit hast die Themen, die du dir vorher überlegt hast, zu Papier…äh…zu Bildschirm zu bringen.

Vorteile eines Content Plans

Die Vorteile eines Redaktionsplans liegen auf der Hand. Alle Algorithmen der Social Media Kanäle wollen regelmäßig bespielt werden. Das heißt, dir ganz spontan jeden Tag etwas richtig cooles zu überlegen und dann inkl. Foto oder Grafik umzusetzen, ist eine wirklich krasse Herausforderung im Alltag. Entweder sitzt du dann stundenlang vor dem Smartphone und zermarterst dir die Birne oder du postest irgendeinen Müll, den niemand lesen will und bist dann frustriert.

Damit das nicht passiert, ist es vollkommen ok, wenn du dich in deinem eigenen Rhythmus hinsetzt und dir Gedanken zu deinen Inhalten machst. Egal, ob auf deinem Blog oder auf anderen Kanälen: Die richtige Frage ist: Wie kannst du deiner Zielgruppe helfen?

Mit Hilfe dieser Frage, kommen mir persönlich immer X Ideen auf einmal und dann geht´s darum diese Ideen in einen sinnvollen Zusammenhang zu bringen.

Wenn dann eine Grundstruktur da ist und du jeden Tag im Voraus weißt, was heute passieren wird, ist das so erleichternd. Plötzlich kannst du dich wieder mit anderen Dingen beschäftigen und zum Beispiel deine Viedeo-Bearbeitungs-Skills verbessern. Oder deine Lieblingsserie weiterschauen.

Content Plan ganz einfach erstellen

Aber bevor ich mich hinsetzen kann, um auf die Tasten zu kloppen, muss erst einmal der Redaktionsplan aufgebaut werden. Hier folgt nun meine Schritt für Schritt Anleitung, wie du dir ganz einfach einen Content Plan erstellst und auf diesen von all deinen Geräten Zugriff hast. Ich kenne es selbst. Man bastelt an einer tollen Strategie, ist dann aber doch nicht an diesem festen Termin am Rechner, sondern unten am Smartphone mit seinem kranken Kind auf der Couch und stellt fest: “Na toll, all meine super Ideen sind lokal gespeichert und bringen mir nun gar nichts!”

Deswegen kommen wir direkt zu meinem Schritt 1:

Die Cloud-Lösung

Ich arbeite super gerne mit Google Drive. Das ist eine kostenlose Cloud-Lösung, auf die du von allen Geräten Zugriff hast. Was du dafür brauchst ist einfach nur ein Google-Konto. Ich stelle dir hier mal einen Link rein, der führt dich direkt zum Google Support, dort kannst du dann alles nachlesen. Und alle, die jetzt schreien: “Oh Gott, meine Daten!” Äh..naja, du nutzt doch so oder so Google! Also haben die deine Daten auch schon. Und wie willst du weitermachen? Endlich erfolgreich und auf der linken Spur zum Ziel oder doch weiterhin super öde und lahmarschig wohin auch immer? Du kannst dich auch sehr gerne zu anderen Cloud-Lösungen informieren. Sieh zu, dass diese auf deinem Smartphone, auf deinem Laptop und auf deinem PC funktioniert, damit du auch wirklich von überall arbeiten und erfolgreich sein kannst.

So, jetzt müssen wir wirklich mal zusehen, dass du am Ende dieses Artikels auch wirklich einen Content Plan anlegen kannst. Kommen wir zum nächsten Schritt.

Welches Tool?

Ich nutze von Google die Google Tabellen. Das sind im Prinzip Excel-Tabellen, die aber nicht von Microsoft sind, sondern von Google eben. Die Tabellen funktionieren genau so und lassen sich super einfach bearbeiten.

Die Struktur deines Redaktionsplans

Jetzt überlegst du dir, welche Spalten du brauchst.

Ich habe auf der linken Seite als erstes einmal den Monat, dann das Jahr, dann besondere Feiertage und Aktionstage. Die helfen mir, schon viel früher neue Content Ideen zu produzieren. Dann kommen wir zur inhaltlichen Planung. Erst kommen die Themen, dann der Text, dann das benötigte Foto- oder Videomaterial und dann zum Datum, an dem ich alles fertig haben möchte. Als nächstes schaue ich, für welche Kanäle ich diesen Text verwenden möchte oder werde.

Ich zeige dir hier mal ein Bild, damit du dir das noch besser vorstellen kannst:

Das alles natürlich nebeneinander,damit das Datum korrekt nach unten durchlaufen kann.

Wie dir die Ideen für den Blog nicht ausgehen, habe ich hier schon einmal zusammengefasst.

Ich hoffe, dass dieser Beitrag dir hilft und dich vor allem motiviert, deinen eigenen Content Plan zu erstellen und dann gewissenhaft darin zu arbeiten. Wenn du Hilfe brauchst oder Tipps, dann melde dich gerne bei mir.

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Inhaltsverzeichnis Verbergen 1. Das Content Problem 2. Vorteile eines Content Plans 2.1. Content Plan ganz einfach erstellen 2.1.1. Die Cloud-Lösung 2.1.2. Welches Tool? 2.1.3. Die

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