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10 Webdesign Grundlagen – für deinen starken Website-Start

In diesem umfassenden Beitrag zeige ich dir die wichtigsten Webdesign Grundlagen für deinen perfekten und professionellen Website-Start.

Du und dein Business braucht eine Website? Wo fängst du an? Was steht an erster Stelle und wie soll deine Website nicht nur hübsch, sondern auch zielführend sein?

Analyse deiner Website

Bevor du mit deiner eigenen Website startest, mach´ dir klar, wie die Website für dich arbeiten soll. Um das zu erreichen musst du zwei Dinge tun:

  • definiere das Ziel deiner Website
  • und mach dir klar, für wen die Website eigentlich ist!

Natürlich kannst du dir auch zunächst eine kleine unscheinbare Website mit der Funktion einer Visitenkarte erstellen. Aber erinnere dich mal selber an die letzte Visitenkarte, die du erhalten hast: was hast du mit ihr gemacht?

Also ich werfe sie meist schnell weg…entweder sagt mir der Name auf der Karte nichts mehr (was für die Person, die mir die VK gegeben hat sicherlich sehr schade ist) oder aber das Angebot passt aktuell nicht zu mir.

Fakt ist aber, dass du deine Zeit verschwendest, wenn du mit so einer Seite startest. Und genau diese Zeit kannst du dir sparen, wenn du meine folgenden Schritte befolgst:

Ziel einer Website

Das Ziel einer Website sollte ganz klar definiert sein. Soll sie dir:

  • Leads
  • Newsletter-Abonnenten
  • Käufer auf deinem Onlineshop
  • oder Event Registraturen

oder was ganz anderes bringen?

Für dich als Selbstständige ist die oberste Priorität Kunden zu generieren. Das bedeutet du musst zum einen als Profi in deiner Tätigkeit gesehen werden und zum anderen von deinen Kund:innen im Netz gefunden werden.

Mach dir bewusst, dass deine Website quasi deine beste Mitarbeiterin ist. Was ist ihr Job? Nur dumm rumstehen? Nein! Also, dann los: hol dir Stift und Papier und schreib´ auf was am Ende des Tages aus deiner Website entstehen soll.

Stell dir vor, deine Website ist eine Stadt: hat sie eine Hauptstraße, die alle Bewohner:innen dieser Stadt gut leitet? Und wenn nein, wie soll diese Hauptstraße genau aufgebaut sein? Merk´ dir mal dieses Bild, ich komme später noch einmal darauf zurück.

Zielgruppendefinition für deine Website

Die Zielgruppe deines Businesses ist der Grundstein deiner Arbeit. Für wen machst du das hier alles? Wen möchtest du erreichen und wer soll auf deiner Website genau angesprochen werden?

Grundsätzlich kannst du die Zielgruppe oder noch genauer: deine Wunschkund:innen auf zwei Arten definieren:

soziodemografischen Daten

Hierzu gehören ganz allgemeine und auch sehr einfach herauszufindende Infos:

  • Alter
  • Geschlecht
  • Familienstand
  • Job
  • Gehalt

psychografische Daten

Diese Daten sind schwieriger zu messen. Du musste deine Zielgruppe kennen, um diese Daten zu kennen:

  • Wünsche
  • Ängste
  • Träume
  • Ziele
  • Interessen
  • Meinung
  • Einstellung

Ich empfehle immer beides zu tun. Versuch dich ganz ganz tief in deine Wunschkund:innen (oder auch Marketing Persona genannt) einzudenken. Wie würdest du dann mit deiner Marketing Persona sprechen? Auf welche Wünsche und Ängste würdest du dann eingehen?

Stell´ dir vor, deine Website ist nur für sie!

Was muss da alles stehen und wie soll es aussehen, damit du sie an ihr Ziel bringen kannst? Als Tipp: stell  dir vor, du führst mit deinem:r absoluten Wunsch-Kund:in ein Gespräch. Überleg dir mal welche Fragen du stellen würdest und welche Pain-Points (also welche Probleme und Wünsche) dein:e Kund:in hat. 

Nehmen wir mal an, dass dein:e Wunschkund:in eine Frau ist, die unter Konzentrationsschwierigkeiten leidet und du ein System entwickelt hast, wie sie sich besser konzentrieren kann, damit sie ihre Wünsche und Ziele schneller erreicht.

Dann würde es zum Beispiel keinen Sinn machen, wenn die Seite komplett bunt, überladen, mit Glitzer und fliegenden Einhörnern auf dem Bildschirm gestaltet ist. Denn das lenkt ab und wenn dein:e Kund:in eh schon Schwierigkeiten hat, wird sie deine Seite schneller wieder verlassen, als dir lieb ist.

Also versetze dich in deine:n Wunschkund:in hinein und baue deine Website so, dass sie sich dort wohl fühlen. Das gilt für die Texte, die Bildsprache und auch die gesamte Gestaltung und Anordnung deiner Website.

Der Vorteil deiner Zielgruppendefinition: Du sprichst nicht nur DEINE Kund:innen an, nein, du schmeißt alle Leute raus, die du gar nicht als deine Kund:innen haben möchtest. Wie hammer ist das bitte? Deine Website selektiert für dich und für dein Business die Kund:innen vor. Na? Hast du jetzt Bock deine Website aufzubauen?

Content für deine Website

Was für Content Arten gibt es und warum sollte man sich Gedanken dazu machen?

Es gibt unterschiedliche Arten von Content auf deiner Website: es gibt Texte (Blog), Videos (Youtube), Bilder, Podcast…wichtig ist, dass du herausfindest, was deine Wunschkund:innen genau suchen.

Ist deine Marketing Persona eine Expertin und möchte sich noch tiefer in die Themen, die du anbietest einarbeiten? Oder sucht sie kurze knackige Anleitungen? Möchte sie vielleicht unterhalten oder inspiriert werden? Oder benötigt sie Hilfe bei den täglich anfallenden Aufgaben?

Es gibt so viele verschiedene Arten von Content und Formaten, die du auf deiner Website einbauen kannst: Anleitungen, Tipps in Listenform, Erfahrungsberichte, Checklisten…

Wichtig ist, dass du dir Gedanken zu deinem Content und den Formaten machen solltest und zwar nicht aus deiner Sicht: also nicht, was DU gerne machen möchtest, sondern aus Sicht deiner Wunschkund:innen!

Planung deiner Website

Nachdem du weißt wer dein:e Kund:in ist, was das Ziel deiner Website ist und welche Arten von Content du dort abbilden möchtest, kannst du dich daran machen dir zu überlegen, wie deine Website insgesamt strukturiert sein soll.

Für die Planung deiner Website musst du dir über ein paar Dinge Gedanken machen:

Layout deiner Website planen

Das Layout deiner Website muss auf deine Wunschkund:in abgestimmt sein. Es muss einfach bedienbar und klar strukturiert sein, sodass deine User:innen sich einfach und intuitiv zurechtfinden.

Das bekommst du zum Beispiel hin mit:

einer übersichtlichen und einfach zu bedienenden Menüstruktur

Hier rate ich dir dringend davon ab kreativ zu werden. Hier geht es nur darum, dass deine User:innen einen genauen Überblick über deine Website erhalten! Nutze die gängigen Bezeichnungen in den Menüpunkten: Die Über-mich-Seite soll auch “Über mich” heißen, denn das sind wir alle gewohnt und wissen auch exakt, was wir dort finden werden.

intuitiven Bedienbarkeit deiner Website

Und jetzt erinnere ich dich wieder an die Hauptstraße, die sich durch deine Website-Stadt zieht. Wo geht sie lang? Was muss dein:e Kund:in zuerst auf der Website sehen? Leite sie durch deine Startseite, zeige ihnen, wo sie sich zum Newsletter anmelden und wo sie dich kontaktieren können und wie du arbeitest und so weiter und so fort…

und vergiss nicht das Responsive Layout

Alle Websites müssen auch unbedingt mobil gut aussehen und genauso intuitiv funktionieren, wie auf dem Desktop. Ich würde sogar sagen, dass die mobile Ansicht mittlerweile viel wichtiger geworden ist! Ich kenne in meinem persönlichen Umkreis so viele Menschen, die gar keinen PC oder Laptop haben, sondern alles, wirklich alles mit ihrem Tablet oder Handy machen.

Wenn das Layout soweit klar ist, geht es weiter mit der Sitemap.

Was ist eine Sitemap?

Die Sitemap deiner Website ist die hierarchische Struktur der Unterseiten. Du hast eine Startseite, dann hast du noch eine Über mich-Seite, dann noch einen Blog und eine Kontaktseite usw.
Wie sollen diese Seiten zueinander stehen? Gibt es Seiten die hierarchisch über einer anderen Seite stehen?

Du kannst dir die Sitemap entweder in einer Mindmap darstellen oder auch einfach auf einem weißen Blatt Papier untereinander.

Und jetzt denk bitte wieder an die Hauptstraße: wie soll dein Wunschkunde durch deine Website geführt werden, damit er am Ende am Ziel der Website angelangt?

Und auch hier gilt wieder: alles was unnötig ist, kommt bzw. bleibt weg! Das würde deine Seite nur unübersichtlich machen und deine User:innen verwirren!

SEO

SEO bedeutet abgekürzt: search engine optimization. Und es ist nicht so kompliziert, wie es sich anhört.

Wenn du SEO nur ein ganz kleines bisschen verstanden hast, dann ist deine Website schon besser, als die meisten der Millionen Websites dort draußen im großen Internetz.

Im Prinzip musst du nur diese 3 Dinge verstehen:

  1. finde heraus, was die Leute in deiner Nische suchen
  2. baue diese Suchbegriffe auf deiner Website ein (bzw. immer nur auf einer entsprechenden Seite!)
  3. schreibe hochwertige und ausführliche Texte, die deinen Leser:innen wirklich weiterhelfen!

Was Seo genau ist und wie du das einfach auf deiner Website umsetzen kannst, habe ich anfängerfreundlich bereits in diesem Artikel zusammengefasst.

Professionelles Webdesign vs. Homepage Baukasten

Was für Arten gibt es eine eigene Website aufzubauen und warum sollte man sich hier entscheiden?

Ok, der Plan steht jetzt grob. Nun geht es an die Umsetzung. Das bedeutet du musst dir nun Gedanken machen, wie du deine Website ins Netz bekommen möchtest. Hierzu gibt es unterschiedliche Varianten.

Homepage erstellen mit einem Baukastensystem

Heutzutage gibt es super viele Anbieter, die dir versprechen extrem günstig und ganz easy eine eigene Website auf die Beine zu stellen.

Meiner Erfahrung nach sind diese aber sehr sperrig und super unflexibel. Oft kannst du das Layout nicht flexibel genug einstellen und spätestens, wenn du etwas ganz individuelles einbauen möchtest, wird es schon schwieriger oder kostet eben viel Geld.

Wenn du mir eine extrem gute Baukastensystem-Website zeigen kannst, freue ich mich. Gesehen habe ich tatsächlich noch keine gute (es gibt aber auch so viele merkwürdige Websites dort draußen). Und da komme ich auch schon zum nächsten Problem. Bauskastensystem-Websites lassen sich eher schwer seomäßig einstellen und so bleiben sie oft leider unsichtbar.

Website selber erstellen in cool

Du weißt, dass ich extrem gerne mit WordPress arbeite. Wenn du dich erst einmal in dieses CMS-System eingearbeitet hast (das kann dauern) läuft die Website Erstellung klar und einfach.

Du hast dort sehr viele Möglichkeiten sowohl vom Design, als auch von den Einstellungen her, deine Webseite komplett auf deine individuellen Wünsche anzupassen. Noch dazu kommt, dass man mit  einer sehr guten WordPress Seite extrem gut auf Google gefunden werden kann. Im Internet sind ungefähr 30 % aller Websites mit WordPress aufgebaut und du kannst das auch.

Merkst du etwas: ich schreibe hier nicht mehr von basteln sondern von erstellen oder aufbauen deiner Website, denn genau das kannst du mit WordPress tun.

Und jetzt komme ich zum großen Aber!

Zeitplan für den Websiteaufbau erstellen

Du siehst, wir haben jetzt gerade nur die Grundlagen besprochen und doch hast du jetzt schon ganz viele ToDos, die du erledigen musst. Hier empfehle ich dir unbedingt in einem entweder Projektplanungstool oder einfach nur in einer ganz normalen To-Do-Liste alle deine Aufgaben zu notieren. Und diese dann nach und nach abzuarbeiten. Überlege dir vorher, wie viel Zeit du für diese einzelnen Aufgaben benötigen wirst.

Zu den Aufgaben gehören z.b. die Fotos, die Texte, die Farben, das Logo, die Schriftart und so weiter und das sind wirklich viele Punkte, die viel Zeit in Anspruch nehmen können, vor allem dann, wenn du dich in WordPress noch einarbeiten musst. Das heißt, dass die Erstellung einer Website, auch wenn es heutzutage wirklich sehr sehr einfach geworden ist, trotzdem Zeit in Anspruch nimmt.

Website selber bauen oder bauen lassen?

Wenn du dich dazu entschließt deine Webseite selber zu erstellen, dann rate ich dir unbedingt deinen Perfektionismus irgendwo ganz tief in der letzten Ecke zu verstecken und einfach mal zu starten. Fakt ist: du hast immer die Möglichkeit deine Website jederzeit anzupassen, vor allem dann, wenn du deine Website mit WordPress erstellst.

Und damit meine ich nicht, dass deswegen deine Website kacke aussehen muss. Ich meine, dass wenn du meine Tipps befolgst und eine ordentliche Struktur herausarbeitest, dass deine Website dann, auch wenn sie nicht von eine:r Webdesigner:in erstellt worden ist ihren Zweck erfüllt.

Solltest du in deiner Selbständigkeit aber schon soweit sein, dass du regelmäßige Kundenaufträge bekommst, dann kann ich dir hier auch nur raten dir vielleicht doch darüber Gedanken zu machen, ob du deine Website von jemandem erstellen lässt, die:der sich auf dieses Thema spezialisiert hat.

Natürlich würde diese Erstellung im ersten Moment mehr Geld kosten, allerdings musst du immer bedenken, dass wenn du in der gleichen Zeit deinen Fokus auf deine Kundenprojekte legen kannst, du ja in der Zeit auch Geld verdienst und deinen Expertenstatus erweiterst und immer besser wirst.

Mach dir Gedanken, was deine Zeit wirklich wert ist und ob du diese Zeit in die Erstellung deiner Webseite investieren möchtest oder lieber in deine Kundenprojekte.

Benutzerfreundlichkeit und Konventionen im Web

Was definiert eigentlich eine benutzerfreundliche Website? Ich hatte weiter oben ja bereits erwähnt, dass deine Website nicht dir gefallen muss, sondern in erster Linie deiner Zielgruppe oder deiner Wunschkundin.

Um die Benutzerfreundlichkeit bestmöglich auszureizen kannst du verschiedene Design-Elemente verwenden. Du solltest aber auch die technischen Aspekte nicht aus den Augen lassen.

Ich werde jetzt darauf eingehen, welche Möglichkeiten du hast und wie du diese am besten einsetzen solltest, damit deine Website bestmöglich kundenfreundlich aufgebaut ist.

gestalterisches Layout deiner Website

Das gestalterische Layout ist das, was deine User:innen auf deiner Website als allererstes wahrnehmen. Dieses sollte also strukturiert, ordentlich und nicht überladen sein. Und natürlich auch deine Botschaft oder deine Dienstleistung hervorheben.

Nur um ein paar Dinge zu nennen: achte darauf, dass du Überschriften verwendest, die zu deinen Texten passen. Achte darauf, dass du sinnvolle Absätze einbaust, die das Lesen deiner Website einfacher machen. Und schaue natürlich auch, dass die Aufteilung der einzelnen Seiten so logisch aufgebaut ist, dass deine User:innen sich schnell und einfach zurechtfinden.

Und der wichtigste Tipp: weniger ist mehr.

Es gibt so viele Möglichkeiten, durch Plugins oder ein individuelles CSS, deine Webseite anzupassen und besondere Effekte einzubauen. Ich weiß, dass das cool ist und ich spiele auch super gerne mit diesen ganzen Effekten und Möglichkeiten, aber vergiss niemals, dass dein:e Kund:innen nicht wegen der Effekte auf deiner Seite sind, sondern nur wegen des Inhalts und weil sie eine Lösung suchen. Achte darauf, dass du auch mit Hilfe deines Layout diese Lösung sofort sichtbar machst.

Corporate Design

Dein Corporate Design bewirkt, dass deine potentiellen Kund:innen dich auf all deinen Kanälen, auf denen du dich oder deine Dienstleistung bewirbst sofort auf einen Blick erkennen.

Darüber hinaus geht es nicht nur um deinen Wiedererkennungswert, sondern auch  um deine Botschaft, die du hinaus tragen möchtest. Welche Farben verwendest du für deine Botschaft, welche Personen soll das Ganze ansprechen und was ist das Ziel deines Businesses?

Dein Corporate-Design führt auch dazu, dass du auf den ersten Blick direkt professionell wirkst. Stell dir vor: du siehst eine Anzeige auf Facebook, klickst da drauf und landest auf einer Webseite, die optisch komplett anders aussieht, als die Anzeige, die du gerade geklickt hast. Du wirst auf jeden Fall verwirrt sein weil du dir von der Anzeige etwas ganz anderes versprochen hast, als die Website dir geboten hat.

Damit dein Corporate Design richtig gut aussieht, musst du folgende Dinge beachten:

Farben

Nimm immer die selben Farben! Egal was passiert, benutze bitte immer ein und dieselben Farben: du hast die Möglichkeit einen sogenannten Hexal Code für deine Branding Farben rauszusuchen, das bedeutet: egal auf welchem Medium du deine Inhalte darstellst, deine Farben sehen immer gleich aus.

Verwende immer ein und dasselbe Logo! Wechsel nicht das Design ständig und auch wenn du z.b. auf Instagram etwas postest und in die Posts dein Logo einbaust, dann setze das Logo in einem Post nicht oben rechts und das andere Mal oben links, sondern versuch wirklich eine gleichbleibende Struktur beizubehalten.

Schriften

Entscheide dich für eine Schriftart! Jetzt kommt eine echte Ober-Designregel: verwende maximal drei Schriftarten auf einer Seite! Alles darüber hinaus lässt deinen Text, dein Design oder deine Seite extrem durcheinander wirken und ist obendrein super unleserlich.

Und verwende diese ausgewählten Schriftarten, wenn du z.b. eine Highlight Schriftart hast, die deine Überschriften oder bestimmte Begriffe hervorhebt, dann verwende diese Schriftart auf jedem deiner Kanäle auf denen du dein Business betreibst. 

Unterm Strich kann man zum Corporate Design sagen: je langweiliger du bist, desto besser.

Durch den kontinuierlichen Einsatz deines ausgewählten Designs, werden dich deine Follower, deine User:innen und deine Kund:innen  irgendwann immer wieder erkennen, egal wo sie dich sehen. Sie werden wissen: “Ach… das ist doch die Olga, die bietet Webdesign an.” Und genau da willst du hin! Und ich auch!

Technische Aspekte einer Website

Jetzt kommen wir zu dem langweiligsten Part dieses Artikels und zwar die Technik.  Auch wenn die Technik manchmal extrem nervig und auch hakelig ist, so dürfen wir sie auf gar keinen Fall unterschätzen.

Die Technik, die für deine Website im Hintergrund arbeitet ist z. B. wichtig für die Geschwindigkeit deiner Webseite, also die Ladezeit. Das heißt: arbeite mit einem Hosting-Paket, welches die Anforderung deiner Seite technisch vom Speicherplatz von der Geschwindigkeit und so weiter gut wiedergeben kann.

Überprüfe regelmäßig ob z. B. die Bilddaten immer noch aktuell sind, ob sie klein genug sind oder ob es neue Dateiformate gibt die besser, moderner, angepasster sind.

Zur Technik  gehören z. B. auch Plugins. Achte darauf, dass die Plugins zum einen zu deiner aktuellen WordPress Versionen passen, dass sie kompatibel sind aber auch zum anderen, dass du nicht zu viele verwendest. Eventuell kannst du bestimmte Optionen auf deiner Website vielleicht auch ohne ein Plugin lösen, sondern mit einem CSS-Code.

Responsive Webdesign

Responsive Webdesign bedeutet, dass deine Website auf sämtlichen Mobilgeräten einwandfrei dargestellt werden kann.

Ich möchte dir jetzt ungern erklären, warum das wichtig ist, denn alleine die Tatsache dass du jetzt soweit in diesem Text gekommen bist, heißt für mich, dass du dich schon sehr viel mit dem Thema Webdesign und WordPress auseinandergesetzt und befasst hast.

Ich meine, jede:r von uns hat ein Handy oder ein Tablet oder was auch immer und wenn man schnell und kurzfristig Informationen sucht oder eine Lösung braucht, dann fährt niemand von uns auch nur im geringsten den PC hoch, um irgendeine Sache zu googeln oder auf einer Webseite nach einer Lösung zu suchen.

Und damit ist die Frage, warum das Responsive Webdesign immer wichtiger wird, auch beantwortet. Ich gestalte meine Webseiten immer so, dass sie von Anfang an auch responsive dargestellt sind.

Dabei liegt mein Schwerpunkt tatsächlich eher auf der mobilen Ansicht, als auf der Desktop Ansicht, weil die mobile Ansicht einfach in sämtlichen Analysedaten immer häufiger betrachtet wird.

Häufige Fehler im Webdesign

Alleine durch meine Arbeit habe ich sehr viel Kontakt zu den unterschiedlichsten Websites und diese Fehler fallen mir ganz häufig auf:

Das Menü

Das Menü  ist unübersichtlich und hat viel zu viele Menüpunkte.

Das Menü ist das erste offensichtliche Navigationssystem unserer Webseite. Das bedeutet, dass sich viele User:innen die Menüpunkte ansehen, um sich einen groben Überblick darüber zu verschaffen, was er oder sie auf der Webseite finden wird und was es dort alles gibt.

Wenn dein:e User:in es jetzt schon soweit geschafft hat auf die Startseite zu gehen und sich die Menüpunkte anzusehen, sollten diese übersichtlich, strukturiert, geordnet und das allerwichtigste auf gar keinen Fall zu kreativ sein.

Wir Menschen sind Gewohnheitstiere, das bedeutet, wenn wir uns an bestimmte Begrifflichkeiten gewöhnt haben, dann wissen wir genau was es bedeutet und wo wir landen werden, wenn wir auf einen bestimmten Menüpunkt klicken. Deine Kreativität kannst du sehr gerne an anderer Stelle ausleben.

“Herzlichen willkommen auf der Startseite”

Einen nächsten Fehler, den ich schon ganz häufig gesehen habe ist, wenn die Startseite die User mit einem freundlichen “Herzlich willkommen” begrüßt. Das ist eine richtig verschwendete Ressource auf der Webseite, denn das ist das erste was die User:innen auf der Seite sehen und es enthält überhaupt keine wichtigen Informationen oder auch nur im geringsten einen Hinweis darauf, was die User:innen auf der Website finden werden.

Seiten leiten die User:innen weg

Das gleiche gilt für Seiten die mich verabschieden, sobald ich mich in einen Newsletter eingetragen habe. So ein “Danke” auf dieser letzten Newsletter Seite zum Beispiel, theoretisch kann da auch stehen “Tschüss! Hier ist der Ausgang!” Auch hier werden wichtige Ressourcen verschwendet

Auf dieser letzten Seite könntest du deinen Usern auch sagen: “Hey danke, dass du dich für den Newsletter eingetragen hast. Hier sind weitere Blog Artikel die dir bei deinem Problem jetzt schon weiterhelfen können!” Und dadurch leitest du die User:innen quasi direkt auf andere Inhalte die sie ebenfalls interessieren weiter und schickst niemanden weg.

Du schreibst auf deiner Website nur von dir!

Als ich meine erste Webseite, damals ein Mamablog, erstellt habe, habe ich komplett aus meiner eigenen Perspektive meine Texte geschrieben.

Ich habe geschrieben warum ich die Webseite erstellt habe, ich habe geschrieben warum mir das wichtig ist, ich habe geschrieben was ich damit bezwecken möchte, ich habe geschrieben ich ich ich ich…

Fällt es dir schon auf? Du als User:in kommst auf meine Seite und liest nur Dinge die mich interessieren, dabei bist du doch auf meiner Seite gelandet, weil du sehr wahrscheinlich nach einer Lösung suchst und jetzt nicht hören möchtest warum ich so toll bin, sondern, wie ich dir dabei helfen kann dein Problem zu lösen.

Also formuliere deine Texte auf deiner Website so, dass sie aus Sicht deiner User:innen bzw. aus Sicht deiner Wunschkund:innen geschrieben sind.

Schreibe nicht: Ich erstelle Websites, die geil sind.

Sondern schreibe: Du brauchst eine Website, die deine Expertise im Internet sichtbar macht? Ich helfe dir dabei!

Fazit

Das war jetzt echt viel Info. Ich hoffe sehr, dass ich dir dabei helfen konnte eine erste Hilfe für den Start deiner Website zu geben. Wenn du noch Fragen hast oder Infos benötigst, dann schreibe mir gerne eine Nachricht. Ich freue mich drauf!

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